Antike Fenster Butzenverglasungen

Butzenverglasungen gehöhren zu den ältesten Formen von "Fensterglas". Zur Verglasung von antiken Fenstern taucht sie erstmals im 14. Jahrhundert auf. Mittels Bleifassung wurden die Butzenscheiben im 15. und 16. Jahrhundert zu ganzen Fenstern zusammengesetzt. Eine Butze (auch Putzen) erinnert ein wenig an einen Flaschenboden. Sie wird in verschiedenen Farbtönen und Grössen hergestellt.

Die Butzen werden nicht auf ein bestimmtes Mass zugeschnitten, sondern so wie sie aus der Glashütte entstanden sind direkt verarbeitet. Es erfordert einiges Geschick und Erfahrung, die nicht vollkommen runden Butzen so ineinanderzufügen, dass die Massgenauigkeit eingehalten werden kann. Im Gegensatz dazu werden die sehr ähnlichen "Mondscheiben" meist als Sechsecke zugeschnitten, sie werden oft auch in Kirchenfenstern verwendet.

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